Transportkalender
Anfuhrplanung läuft in vielen Betrieben über Telefon, Zettel und eine Excel-Liste, die nur eine Person pflegt. Wer wann liefert, weiß der Disponent. Ob der Bagger zu dem Zeitpunkt überhaupt da ist, stellt sich vor Ort heraus. Und die tatsächlich gelieferte Menge kommt Tage später über den Lieferschein zurück.
Der Transportkalender ersetzt das durch einen Ablauf, der von der Terminvergabe bis zur Rückmeldung durchgeht.
Termine planen wie in Outlook. Sie legen Slots je Fuhrmann per Klick an, verschieben sie per Drag and Drop und schalten zwischen Tages- und Wochenansicht um. Mehrere Termine lassen sich markieren und in die Folgewoche übernehmen, statt sie neu anzulegen. Am Slot hängen alle Informationen, die vor Ort gebraucht werden: Kaufnummer, Holzlänge, Kranbedarf, Bemerkung und Hinweistext.
Das Baggerfenster wird automatisch geprüft. Liegt ein Termin außerhalb der Verfügbarkeit des Kran- oder Entladebaggers, warnt das System sofort. Beim Anlegen und beim Verschieben.
Fuhrleute brauchen keinen Zugang zum System. Jeder Fuhrmann ist als Kreditor der Kategorie Transport hinterlegt und bekommt einen permanenten Link. Ohne Login, ohne App-Installation, responsive auf Smartphone und Tablet. Jeder sieht nur seine eigenen Termine.
Der Lieferschein entsteht am Polter. Der Fahrer wählt die passende Vorauftragszeile, erfasst LKW-Nummer, Festmeter und Stückzahl, markiert bei Bedarf "Polter abgefahren" und sendet ab. Er bekommt den CMR- oder Lieferbeleg als PDF und sieht seine abgefahrenen Lieferscheine.
Status und Mengen laufen in beide Richtungen. Setzt der Fahrer eine Verspätung, auch eine negative, sieht der Disponent das im Kalender, farblich hinterlegt. Neue Termine, Voraufträge und Statusänderungen werden über die Aufgabenwarteschlange synchronisiert, empfohlen im Fünf-Minuten-Takt. Nach der Vermessung fließt die tatsächliche Menge in die Lieferschein-Historie zurück.
Vorteile:
Ein Kalender statt verteilter Absprachen: Alle Anlieferungen an einem Ort, sichtbar für jeden im Team, nicht nur für den Disponenten.
Keine Fehlfahrten wegen fehlendem Bagger: Die Prüfung des Entladefensters passiert bei der Planung, nicht auf dem Waldweg.
Kein Onboarding für Ihre Fuhrleute: Link öffnen und loslegen. Sie müssen keine Zugänge verwalten und keine Software verteilen.
Weniger Rückfragen beim Fahrer: Holzart, Kranbedarf, Kaufnummer und Hinweise stehen am Termin und sind in der Fahreransicht sichtbar.
Ist-Mengen ohne Zettelwirtschaft: Die vermessene Menge landet in der Historie, statt aus Papierlieferscheinen nacherfasst zu werden.
Läuft in Ihrem Business Central: Keine Insellösung mit eigener Stammdatenpflege, sondern Teil des HIS.