Kunden schicken gelegentlich Bestellungen, deren Gesamtwert unter Ihrem Mindestbestellwert liegt. Anstatt solche Aufträge abzulehnen – was unprofessionell wirken und die Kundenzufriedenheit beeinträchtigen kann – hat das Management entschieden, eine Zusatzgebühr für Kleinstaufträge einzuführen. Da Sie bereits mit automatisierten Frachtzusatzkosten arbeiten, möchten Sie, dass das System eine ähnliche Logik auch für Mindermengen anwendet.
Schauen wir uns an, wie für Mindermengenbestellungen Zusatzkosten hinterlegt werden!
Öffnen Sie Zusatzkosten.
Wählen Sie einen bereits erstellten Code, z. B. Fracht%, und klicken Sie auf Zuordnungen im oberen Menü.
Fügen Sie eine zusätzliche Zeile inkl. Ressourcenr., die in dem Verkaufsauftrag als Mindermengenzuschlag verwendet werden soll, hinzu.
Wählen Sie Ressourcen VK-Preise (Mindermenge) in der Spalte Berechnungsart aus.
In Max. Betrag (MW) geben Sie den maximalen Auftragswert ein, der den Zuschlag auslösen sollte (z. B. 1000). Dies stellt sicher, dass die Mindermengenzusatzkosten angewendet werden, wann immer der Gesamtwert des Verkaufsauftrages unter den definierten Wert liegt.
Um die Einrichtung zu testen, erfassen Sie einen neuen Verkaufsauftrag. Wählen Sie den Lieferbedingungscode, bei dem Sie die Zusatzkosten für Mindermenge hinzugefügt haben, aus. Stelle sicher, dass alle anderen Pflichtfelder im Reiter Allgemein ebenfalls gefüllt sind.
Geben Sie mindestens eine Artikelzeile mit einer Menge ein.
Nachdem der Verkaufsauftrag fertig eingegeben und Freigegeben ist, überprüfen Sie, ob die Ressourcenzeile für die Mindermenge hinzugefügt wurde, falls der Gesamtwert unter 1000 liegt.
Nachdem die Zusatzkosten für Mindermenge eingerichtet wurden, wird die Ressource automatisch im Verkaufsauftrag angelegt, wenn der Gesamtwert unterhalb Ihrer hinterlegten Mindestmenge ist. Das spart Ihnen Zeit und stellt sicher, dass Sie auch bei Kleinstbestellungen kostendeckend arbeiten.

